Es war einmal ein Mann namens Thomas, der in einer kleinen Stadt lebte. Thomas war bekannt für seine egoistische und rücksichtlose Art. Er kümmerte sich wenig um die Gefühle anderer Menschen und schien immer nur nach seinem eigenen Vorteil zu streben. Er betrog seine Freunde, belog seine Familie und nutzte jede Gelegenheit, um sich auf Kosten anderer zu bereichern.
Eines Tages jedoch begann sich Thomas‘ Glück zu wenden. Plötzlich schien alles, was er unternahm, zu scheitern. Seine Geschäfte gingen bankrott, seine Freunde wandten sich von ihm ab, und sogar seine Gesundheit begann zu leiden. Er konnte sich nicht erklären, warum ihm all diese Unglücke widerfuhren, bis er eines Nachts einen seltsamen Traum hatte.
In diesem Traum erschien ihm eine weise, alte Frau. Sie saß auf einem Stein in einem wunderschönen Garten und sah Thomas mit gütigen, aber durchdringenden Augen an. „Thomas“, sagte sie mit einer Stimme, die zugleich sanft und kraftvoll war, „du leidest unter dem Gewicht deines eigenen schlechten Karmas. Deine Taten haben Konsequenzen, und jetzt erntest du, was du gesät hast.“
Thomas erwachte mit einem Schreck. Der Traum ließ ihn nicht los, und er begann über sein Leben nachzudenken. Zum ersten Mal wurde ihm klar, wie sehr er andere verletzt hatte und wie sein Verhalten ihn in diese schwierige Lage gebracht hatte. Er beschloss, etwas zu ändern und sein Karma zu reinigen.
Am nächsten Tag begann Thomas mit kleinen Schritten. Er entschuldigte sich bei den Menschen, die er verletzt hatte, und machte Wiedergutmachung, wo immer es möglich war. Es war nicht einfach, aber er fühlte, wie eine Last von seinen Schultern fiel, jedes Mal wenn er eine Entschuldigung aussprach und Vergebung erbat. Er begann, ehrenamtlich zu arbeiten, half in Suppenküchen und kümmerte sich um die Bedürftigen in seiner Stadt.
Thomas lernte auch, freundlich und geduldig mit anderen umzugehen. Er nahm sich Zeit, zuzuhören und zeigte Mitgefühl. Allmählich begann sich sein Leben zu verändern. Die Menschen bemerkten seine Aufrichtigkeit und begannen, ihm zu vertrauen und ihn zu respektieren. Seine Gesundheit verbesserte sich, und er fand neue Freunde, die seine neue, positivere Lebenseinstellung teilten.
Eines Abends, nachdem er einem alten Freund geholfen hatte, kehrte Thomas erschöpft, aber zufrieden nach Hause zurück. Er fühlte sich glücklich und im Frieden mit sich selbst. Als er einschlief, hatte er wieder einen Traum. Diesmal erschien ihm die alte Frau erneut, doch sie lächelte.
„Thomas“, sagte sie, „du hast den ersten Schritt getan, um dein schlechtes Karma aufzulösen. Indem du anderen hilfst und Gutes tust, reinigst du deine Seele. Dein Weg ist noch lang, aber du bist auf dem richtigen Weg.“
Thomas wachte mit einem Gefühl der Erleichterung und Hoffnung auf. Er wusste, dass die Reise zur Heilung seines Karmas noch nicht vorbei war, aber er hatte den ersten, entscheidenden Schritt gemacht. Von diesem Tag an lebte Thomas ein Leben des Mitgefühls und der Güte, stets bestrebt, mehr zu geben als zu nehmen und anderen so zu begegnen, wie er selbst behandelt werden wollte.
Seine Geschichte verbreitete sich in der Stadt und inspirierte viele, über ihre eigenen Handlungen nachzudenken und nach Wegen zu suchen, um ihr Karma zu verbessern. Thomas hatte nicht nur sein eigenes Leben verändert, sondern auch das Leben vieler anderer Menschen zum Besseren gewendet.
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